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Weiterführende Informationen und das Programm

weiterführende Informationen zum Bonner Tauchersymposium und zum Programm erhalten sie auf der Homepage

www.bonner-tauchersymposium.de

Vom Kindertauchen bis zur Herzschwäche unter Wasser

Düsseldorf/Bonn, 18.02.2015. Kleines Jubiläum des Bonner Tauchersymposiums – Am 18. April 2015 unter Schirmherrschaft von NRW-Innenminister Jäger – Jetzt anmelden

Stresstraining, Kindertauchen, Herzschwäche – drei Themen, die die Bandbreite des 15. Bonner Tauchersymposiums am 18. April 2015 kennzeichnen. Das Jubiläums-Symposium befasst sich erneut mit Tauchsport und Tauchtechnik,  Wasserrettung und Notfallmedizin und greift eine Fülle von Themen mit aktuellen Bezügen zu Forschung und Praxis auf. Die DRK-Wasserwacht als Veranstalter erwartet über 300 Teilnehmer im Biomedizinischen Institut der Universitätsklinik auf dem Venusberg. Zahlreiche Verbände, Kliniken, Universitäten, Bundesmarine, sportwissenschaftliche Institute und Rettungsdienste sorgen für thematische Breite und fachliche Tiefe.
So kommt die Tauchtauglichkeitsprüfung in Fallbeispielen zweier Mediziner auf den Prüfstand. Interaktiv und mit Hilfe einer elektronischen Umfrage schafft das Bonner Symposium eine Plattform zur besseren praxisbezogenen Bewertung. Erstmals wird auch das Skills-Lab der Uniklinik in Workshops zur Reanimation verunglückter Taucher einbezogen.

„Medizinisch gesehen ist die Wasserrettung immer noch eine besondere Herausforderung“, sagt der ärztliche Leiter des Symposiums, Prof. Dr. Stefan Schröder und verweist darauf, dass der Umgang mit Verunfallten am und im Wasser in der Aus- und Fortbildung von Notärzten und Rettungsdiensten in Deutschland  „eine untergeordnete Rolle spielt“. Dort sei „das unbedingt notwendige einsatzspezifische Wissen oft nur unzureichend vorhanden“ kritisiert Prof. Schröder und verweist darauf, dass die Zahl tödlicher Wasserunfälle in den vergangenen Jahren nicht gesenkt werden konnte.
Schirmherr des Bonner Tauchersymposiums ist der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger. Auch die Jubiläumsveranstaltung wird ehrenamtlich von der DRK-Wasserwacht Bonn organisiert. So bleiben die Teilnehmerbeiträge mit 50 Euro für Sporttaucher und Rettungsdienste bzw. 75 Euro für Ärzte gewohnt niedrig.

Anmeldung bis zum 04.04.2015 über www.bonner-tauchersymposium.de

Grußworte

Grußwort des Schirmherrn Ralf Jäger zum 15. Bonner Tauchersymposium der DRK-Wasserwacht am 18. April 2015 in Bonn

In 15 Jahren hat es das Bonner Tauchersymposium geschafft, sich einen hervorragenden und vor allen Dingen übergreifenden Ruf zu erarbeiten. Von Vertretern aus Kliniken und Universitäten, über Teilnehmer von Sportverbänden und der Deutschen Sporthochschule, bis hin zu Rettungsorganisationen und der Bundesmarine - für jeden ist etwas dabei. Die durchgängig hohen Teilnehmerzahlen beweisen, dass das Konzept dieses Symposiums funktioniert.
Auch im 15. Jahr stehen zu den Themen Tauchsport, Wasserrettung, Tauchmedizin und Rettungsdienst wieder informative, spannende und anschauliche Vorträge auf dem Programm. Dabei steht nicht nur der fachliche Input, sondern gerade auch der Austausch aller Teilnehmer untereinander im Vordergrund - auch das macht den Erfolg des Bonner Tauchersymposiums aus. Die sich anschließenden Workshops bieten Experten wie auch Laien die einzigartige Möglichkeit, interessante Aspekte aus Tauchsport und Medizin hautnah zu erleben.
Getragen wird diese großartige Veranstaltung aber nicht nur von wertvollen Erfahrungen aus Wissenschaft und Praxis, sondern vor allem auch vom ehrenamtlichen Engagement. Ich danke allen, die auch im 15. Jahr viel dazu beitragen, dieses Symposium zu einer herausragenden Veranstaltung zu machen, ganz herzlich. Mein Dank gilt insbesondere den ehrenamtlichen Organisatoren der DRK-Wasserwacht sowie dem Gründer und ärztlichen Leiter des Symposiums, Prof. Dr. Stefan Schröder.
Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein gelungenes Symposium.

Ralf Jäger MdL
Minister für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen
Schirmherr des Bonner Tauchersymposiums


Grußwort von Hans Schwarz

Das Bonner Tauchersymposium setzt seit 15 Jahren ein Ausrufezeichen hinter die Forderung, Wasserrettung und Notfallmedizin eng miteinander zu verzahnen. Angesichts von 400 bis 500 Ertrinkungsfällen pro Jahr in Deutschland ist dies nicht nur ein berechtigtes Anliegen, dem sich das DRK stellt, sondern eine Notwendigkeit, Laienretter, Ärzte, Kliniken und Universitäten zu diesem Thema und zu solchen Fortbildungen wie in Bonn zusammenzubringen.
Die Kontinuität und die Aufmerksamkeit, die das Bonner Tauchersymposium seit Jahren bundesweit genießt, sprechen für sich. Es ist mit seinem Anspruch, in der Wissensvermittlung zwischen Forschung und Praxis immer vorn zu sein, unverzichtbar geworden. Denn noch immer stellt die Versorgung verunfallter Taucher eine große Herausforderung für die Rettungsdienste dar – in Deutschland und weltweit.
Es freut mich besonders, dass eine Veranstaltung von diesem Rang in hohem Maße vom ehrenamtlichen Engagement der DRK-Wasserwacht lebt. Ich danke den beteiligten Ärzteteams, Verbänden, Hochschulen und sportwissenschaftlichen Instituten, dass sie ihren hochspezialisierten Sachverstand immer wieder einbringen und an einer auch für ehrenamtliche Retter verständlichen Vermittlung mitwirken. Ich beglückwünsche den DRK-Kreisverband Bonn zum Jubiläums-Symposium im Jahr 2015 und wünsche noch viele Fortsetzungen.

Hans Schwarz
Präsident des DRK-LV Nordrhein

Grußwort von Prof. Dr. med. Claus-Martin Muth

In diesem Jahr findet das Bonner Tauchersymposium bereits zum 15. Mal statt, was eindrücklich zeigt, dass sich das Konzept mehr als bewährt hat und mit Fug und Recht schon von einer „Traditionsveranstaltung“ gesprochen werden kann.
Ich bin mir dabei sehr sicher, dass sich wie schon in den Jahren zuvor auch in diesem Jahr wieder eine große Zahl an interessierten Zuhörern und Zuhörerinnen einfinden wird, die mit Sicherheit auf Ihre Kosten kommen. Mich begeistert jedes Mal aufs Neue, wie heterogen die Teilnehmerschar zusammengesetzt ist und dass dennoch für jeden etwas Interessantes dabei ist. Dabei ist es gleich, ob Taucher aus dem Bereich der Wasserrettung und von Hilfeleistungsunternehmen, Rettungsdienstmitarbeiter, Sporttaucher oder Arzte, Notarzt, Feuerwehrmann oder Polizeibeamter – das Spektrum der Themen vertieft das bereits vorhandene Wissen oder schafft Neues.
Auch in diesem Jahr ist die Themenauswahl wieder gelungen und es konnten namhafte Referenten, allesamt Experten in ihrem Bereich, nach Bonn gelockt werden. Einen besonderen Reiz haben auch die angebotenen Workshops und so ist es keine Frage, dass sich am 18.April ein Besuch in Bonn lohnen wird.
Bei all dem ist es den Veranstaltern aber bislang auch gelungen, trotz des Zuspruchs und der Größe quasi familiär zu bleiben, denn es herrschte bislang immer eine sehr kameradschaftliche Atmosphäre mit idealen Gelegenheiten, auch mal über den eigenen Tellerrand zu schauen, Kontakte zu knüpfen und auch in den Pausen eigenes Wissen und Erfahrungen auszutauschen.
Ich wünsche den Veranstaltern daher auch für dieses Jahr alles Gute, eine gelungene Veranstaltung und viel Spaß mit spannenden Themen und tollen Teilnehmern.

Prof. Dr. med. Claus-Martin Muth
Leiter der Sektion Notfallmedizin
Klinik für Anästhesiologie
Universitätsklinikum Ulm

 
Grußwort von Prof. Dr. med. Andreas Koch

Das Bonner Tauchersymposium ist seit nunmehr 15 Jahren fester Bestandteil des bunten Straußes der über das Jahr und das gesamte Bundesgebiet verteilten Fortbildungen und Symposien rund um das Thema Tauchen in all seine Facetten vom Hobbysport bis hin zur hochprofessionellen Tätigkeit in Hilfs-und Rettungsverbänden, Forschung, Militär und Polizei sowie im Gewerbe.
Hier nimmt gerade das Bonner Tauchersymposium eine besondere Stellung ein, weil es den Organisatoren über die Jahre hinweg in einzigartiger Weise gelungen ist, die Themen Tauchsport, Wasserrettung, Tauchmedizin und Rettungsdienst elegant zu einer Einheit zu verknüpfen und so viele Personengruppen vom Rettungsdienstler über den Taucherarzt bis zum ambitionierten Sporttaucher immer wieder anzusprechen.
Deshalb möchte ich an dieser Stelle auch für die GTÜM e.V. ganz herzlich zum 15-jährigen Bestehen dieser erfolgreichen Veranstaltung gratulieren und den Verantwortlichen weiterhin eine glückliche Hand für das Symposium wünschen.
Der langjährige große Erfolg der Veranstaltung spricht hier für sich, ebenso wir die jedes Jahr stattfindende Anerkennung des Symposiums als tauchmedizinische Fortbildungsveranstaltung durch die Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM e.V.).
Ich hoffe, dass das bewährte Konzept dieser Veranstaltungsreihe uns noch lange erhalten bleibt und das Bonner Tauchersymposium seinen Erfolg noch weiter ausbauen kann.
Das Schifffahrtmedizinische Institut der Marine mit der Sektion Maritime Medizin der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wird dazu gerne auch in Zukunft seinen Teil beitragen.
Mit freundlichem Gruß
Prof. Dr. med. Andreas Koch, FLA
Leiter Abtlg. III SchiffMedInstM
Leiter Sektion Maritime Medizin der CAU Kiel
Vize-Präsident der GTÜM e.V.

 
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Kontakt

Karin Kirchhübel
DRK-Landesverband Nordrhein e.V.
Auf'm Hennekamp 71
40225 Düsseldorf
Tel. 0211/3104-133
Fax. 0211/3104-197

k.kirchhuebel(at)drk-nordrhein.net

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